VITA

 

Richard Wurm

Freie Kunst

Malerei

Der Dachauer Künstler Richard Wurm (*1971)  belegte 1989 einen Kurs bei Prof. Dieter Rehm (Präsident der AdbK). Er studierte von 1991 bis 1998 an der Technischen Universität München (TUM). Dort besuchte er u. a. die Klasse von Prof. Dr.- Ing. Harry Grundmann.

Das Gesamtwerk von Richard Wurm umfasst seit Beginn seiner Schaffenszeit mehrere 100 Werke. Seine malerische Entwicklung begann Richard Wurm mit figürlichen 30×30 cm Werken durch Auftragen und Abschleifen von Wachs, Acryl und Dispersionsfarbe.

Um die enorme, gesundheitsschädliche Staubentwicklung zu vermeiden, beginnt er 2013 seine immer größer werdenden Bilder, statt mit der Schleifmaschine nun mit dem Hochdruckwasserstrahler zu bearbeiten.

(Nummer 1, 160×120 cm ,2013)

• 2014 wird Richard Wurm in die Galerie Pablo & Paul aufgenommen. Kunden sind unter anderem Boconcept.

Zeitgleich erhält er einen Auftrag über mehr als 100 Werke für das Hotel Norica, in Bad Hofgastein. Hierfür wurden abstrakte Werke und Motive von den Gasteiner Alpen gewünscht.

• 2016 nimmt er bei erstmalig bei der renommierten Kunstmesse der „affordable Art“ in Hamburg teil.

• 2017 erwirbt das Landratsamt Dachau drei seiner Werke für die landratsamtseigene Sammlung.

• 2018 lädt ihn das ARTE Hotel Krems ein, seine Bilder dort auszustellen.

Die Galerie R. E. & Perseusgallery aus NYC nimmt Richard Wurm in deren Kunstportfolio auf.

Von da an, arbeitet er sehr eng mit der New Yorker Galerie zusammen.

• 2018 Miami, red dot/ Perseus Gallery

• 2019 New York City, Scope/ Perseus Gallery

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Jerry Saltz, Senior-Kunstkritiker des „New York“ Magazin und Pulitzerpreis Träger für Kritik würdigt seine Arbeit.

• LA, the other art fair by saatchi art/ Perseus Gallery

• Hamptons , art&design/ Perseus Gallery

• Houston Texas, Contemporary/ Perseus Gallery

• BMW Group nimmt ein Bild in ihre Sammlung auf

• Viva con Agua, Millerntor Gallery

Er weitet sein künstlerisches Schaffen auf Aktzeichnungen und Fotografie aus.

 

Die Schaffensphasen seit Anbeginn Richard Wurms künstlerischen Wirkens reichen von den

 figürlichen Kleinformaten, bearbeitet mit dem Schwingschleifer, bis hin zu großen Gemälden,

 für die Richard Wurm zuerst mehrere Farbschichten auf Leinwände aufträgt, diese dann mit einem 

Hochdruckwasserstrahler teilweise wieder abträgt, mit Werkzeugen wie Rakeln bearbeitet und final 

mit Gold/Platin veredelt. Diese Technik der Farbschichtung zerstört mit jedem Abtrag das 

darunterliegende Motiv. Das Ergebnis ist dabei völlig offen.

 

Richard Wurms Werk kann als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion begriffen werden.

Dabei ist nicht alles völlig ungegenständlich in Richard Wurms Werk. In einigen Bildern finden sich 

Andeutungen von Landschaften, Farben deuten Horizont oder Natur an. In anderen Abstraktionen 

kann der Betrachter Gegenständliches durchschimmern sehen, weil Richard Wurm realistischere 

Darstellungen übermalt hat. Die Farbschichtungen der Hochdruckwasserstrahl-Bilder rufen durch 

ihre abgetragenen Muster Erinnerungen an abbröckelnden Putz, an Vergänglichem, aber auch 

Neuem hervor.

In der relativ kurzen Zeitspanne von 2012 bis heute, ergibt sich eine logische und konsequente 

Weiterentwicklung des Kunstschaffenden.

 

Vergänglichkeit, Unschärfe, Fertiges wieder zerstören, Neuanfang- das sind Richard Wurms 

Prinzipien. Seine riesigen, Hochdruckwasserstrahl-Bilder flimmern und verschwimmen vor den Augen 

des Betrachters. Ob kleine figürliche Bilder oder riesige abstrakte Hochdruckwasserstrahl-Bilder, 

schon immer regierte bei Richard Wurm der “geplante Zufall”. Richard Wurm legt die Regeln fest.

Malwerkzeuge wie, Pinsel, Rakel, Schwämme und Spachteln, kommen zum Einsatz, daher die 

lebendige Pinselschrift. Es scheint, als habe sich Richard Wurm endgültig dem Expressiv-

Ungegenständlichen zugewandt.